von Thuja » Do Jul 15, 2010 20:21 20
Liebe Aquamarine,
also mit der Schneeschmelze, das glaub' ich nicht, dazu ist er zu groß und zu schwer...
ich hab' eher eine andere Vermutung: Ein Teil der Isar innerhalb von München, der vorher "zubetoniert" war mit Spundwänden etc., ist ja renaturiert worden in den letzten Jahren. Da haben sie schon gesagt, dass sie dabei für "Trümmer" in der Tiefe einen gerade gut erhältlichen Kalkstein mitverwendet haben, der eigentlich nicht in der Isar vorkommt, ich glaub', aus Solnhofen oder so... aber eben ganz "unten" im Flussbett, so dass das nicht auffallen sollte... inzwischen hab' ich aber schon einige Kalkstein-Trümmer gesehen, die nicht "Isar-Umgebung"-typisch sind, die sind vielleicht mit dem Hochwasser ein bisserl "hochgeschwommen", aber nicht weit gekommen... aber das sind nochmal ganz andere Steine als dieser Findling... aber vielleicht ist der irgendwie versehentlich zu den "Kalk-Trümmern" dazugeraten bei der Renaturierung und ist nun durch's Hochwasser an Land gespült worden...
Nein, auf dem Klavier steht der nicht, momentan noch im Bad auf dem Boden, weil er nochmal ins Wasser muss, kann ihn bloß wegen des Glimmers nicht so gut abschrubben, wenn man ihn in die Hand nimmt, hat man danach noch staubige Hände, weniger als zu Anfang, aber doch so, dass er noch ein bisserl Wasserreinigung braucht... vermutlich wird er dann danach nach draußen vor's Fenster in die betonierte "Blumenkastenmulde" umziehen, wo schon ein weißer Isar-Quarz und ein grüner Radiolarit aus der Isar wohnen, zudem ein "Bewachungs-und Hüterstein" von einer lieben Forine. (Bepflanzte Blumenkästen hab' ich nämlich schon lange nicht mehr in diesen Mulden, da sich bei den Pflänzchen die Ameisen extrem dort wohlgefühlt haben und mir sozusagen durch div. Ritzen "die Bude stürmten", jedes Jahr mehr... Das fand ich nicht ganz so spannend, keine ökologischen Mittel halfen... und als damals vor Jahren wegen Fassadenrenovierung die Blumenkästen ohnehin hinaus mussten, habe ich keine neuen mehr hinterher hineingestellt.)
Liebe Grüße
Thuja
Einen Menschen lieben, heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.
(F. M. Dostojewskij)